Während die Handballdamen in dieser Spielzeit auf internationalem Parkett nicht so recht Fuß fassen können (so verlor man am Sonntag in Hamm in der Champions League gegen Team Esbjerg mit 24:31), läuft es in der Liga deutlich besser. Da die schwarzgelben Handballerinnen letzte Woche Mittwoch bei den TUSSIES aus Metzingen mit 32:39 gewinnen konnten, lief man heute als Tabellenführer auf. Die Aufgabe war also klar. Mit einem Sieg sollte der Spitzenplatz gegen den Tabellenneunten aus Zwickau gesichert werden.
Erste Halbzeit
Henk Groener schickte zunächst Sarah Wachter, Guro Husebø, Alina Grijseels, Dana Bleckmann, Emma Olsson, Alieke van Maurik und Kelly Vollebregt auf die Platte.
Der Ballsportverein aus Zwickau, der nur mit acht Feldspielerinnen und zwei Torfrauen angereist war, ging direkt mit zwei Toren durch Laura Szabó (2.) und Jasmina Gierga (3.) in Führung. Doch nach einem kurzen Schütteln stand es durch Buden von Kelly Vollebregt (3.), Alieke van Maurik (4. und 7.), Dana Bleckmann (5.) und Emma Olsson (6. und 8.) schnell 6:2 für Dortmunds Handballdamen. Der Torlauf wurde schließlich durch die erste Auszeit der Gäste gestoppt (9.), wonach Silje Brøns Petersen zum 6:3-Anschluss einnetzte.
Doch die Schwarzgelben spielten dominant weiter, sodass es nach gut 13 Spielminuten bereits 10:3 stand. Die Gäste stemmten sich erfolglos gegen einen noch höheren Rückstand, da die Dortmunderinnen konsequent weiterspielten und durch Kaja Kamp Nielsens Treffer zum 18:8 erstmalig in dieser Partie mit zehn Hütten in Führung gingen (22.). Und die nächsten Tore folgten sogleich. So traf Kaja Kamp Nielsen zunächst zum 19:8 (23.), ehe Guro Nestaker auf 20:8 erhöhte (26.). Den letzten Treffer in der ersten Hälfte erzielte Déborah Lassource zum 22:10-Halbzeitstand (30.).
Zweite Halbzeit
Die Dortmunderinnen machten damit weiter, womit sie vor der Pause aufgehört hatten: nämlich mit Torerfolgen. So erhöhte zunächst Alieke van Maurik auf 23:10 (31.), ehe Déborah Lassource zwei Siebenmeter verwandelte (34. und 35.) und auf 25:12 stellte.
Die 30-Tore-Marke wurde in der 43. Spielminute geknackt, als Kaja Kamp Nielsen zum 30:17 verwandelte. Vier Minuten später reihte sich auch die siebzehnjährige Mara Lehmann in die Liste der Torschützinnen ein und traf zum 33:18. Und auch die 40-Tore-Schwelle sollte in diesem Spiel überschritten werden. So erzielte Déborah Lassource das 40:25 in der 56. Minute.
Den letzten Treffer der Begegnung erzielte schließlich Laura Szabó zum 43:27 (59.).
Fazit
Vor 476 Personen konnten die Handballerinnen des Ballspielvereins einen ungefährdeten Heimsieg einfahren. Die Gäste aus Zwickau gingen zwar zunächst mit zwei Toren in Führung, doch die Schwarzgelben drehten anschließend auf und ließen keinen Zweifel mehr aufkommen, dass die Punkte am heutigen Tag in Dortmund bleiben sollten.
Ausblick
Für Dortmunds Handballerinnen steht nun eine Reihe von Auswärtsspielen (am 17.01.2026 bei Budućnost, am 25.01.2026 bei Storhamar Handball Elite und am 28.01.2026 in Zwickau) an.
Das nächste Heimspiel ist für den 31.01.2026 (Samstag) gegen die HSG Bensheim/Auerbach um 19 Uhr in Wellinghofen angesetzt.
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